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Schlechter hätte der Start für den Interimstrainer Sascha Brosi der Schwarzweißen nicht kommen können. Trotz aller Motivation hieß nach nur 10 Minuten schon 2:0 für den Gastgeber TSV Burgheim. Nach nicht einmal 120 Sekunden Spielzeit ging die Heimelf durch Julian Holatko in Führung, und nach Vorarbeit von Lukas Biber stellte Philipp Stadler bereits in der zehnten Minute auf 2:0 für den heimischen TSV. Jetzt war erst einmal Schütteln ob der kalten Dusche angesagt. Die Mannschaft erhöhte aber umgehend die Schlagzahl und schaltete auf Offensive um. Die Handschrift von Trainer Brosi war hierbei deutlich zu erkennen. Ihm fehlte zwar gleich ein halbes Dutzend an Stammakteuren, er puzzelte dennoch eine funktionierte Aufstellung für das Match in Burgheim zusammen. "Plötzlich waren alle hellwach - und am Drücker", erzählt Fußballchef Herbert Krobath. Ein Anschlusstreffer noch vor dem Halbzeitpfiff wäre seiner Ansicht nach absolut verdient gewesen - nur ein solcher fiel nicht, weil die Gerolsbacher im Abschluss wieder einmal zu glücklos agierten.

 

Auch nach dem Seitenwechsel marschierte man weiter mutig nach vorne und wurde in der 53. Minute belohnt, als der diesmal bärenstarke Sebastian Limmer die Kugel einfach mal aus gut 25 Metern Torentfernung direkt nahm und sie sehenswert in den Winkel drosch - lediglich noch 1:2 aus Sicht der Schwarzweißen. Doch auch der FCG, und hier insbesondere Limmer, kann innerhalb von weniger als 10 Minuten zwei Tore schießen. Nur sieben Zeigerumdrehungen später netzte er nach einem Abpraller von Sebastian Waltl unwiderstehlich ein zum Ausgleich ein.

Bitter für die Gerolsbacher, die gerade das Spielgeschehen an sich gerissen hatten, dass sie ab der 65. Minute nur mehr zu zehnt auf dem Platz standen. Schiedsrichter Philipp Sofsky (FC Zell/Bruck) sah ein Foul von Fabian Fottner als "Notbremse" an und hielt dem 20-Jährigen folgerichtig die Rote Karte vor die Nase. Aber selbst in Unterzahl spielten die Schwarzweißen eifrig mit und bekamen in der 87. Minute tatsächlich noch die Riesenchance auf den Siegtreffer, als Roman Redl allein auf den TSV-Kasten zusteuerte und uneigennützig querpassen wollte. Ein Burgheimer Abwehrspieler machte die Chance leider kaputt. "Alles in allem war das Remis am Ende gerecht", fasst Krobath die 90 unterhaltsamen Minuten in Burgheim zusammen: "Und jetzt fahren wir am kommenden Wochenende mit breiter Brust nach Pöttmes. Das wird dort ganz bestimmt ein geiles Spiel, zumal wir dann personell wieder besser aufgestellt sein werden als diesmal."
Insgesmat hat man sich in der Vorrunde sicherlich mehr erwartet als 13 Punkte aus 13 Partien. Aber angesichts der bisherigen Verletzungsmisere ist man mit dem Erreichten trotzdem zufrieden, "Man darf schließlich nicht vergessen, dass wir rein auf eigene Leute setzen und dementsprechend keinen Riesenkader zur Verfügung haben.", so Herbert Krobath.


Die Zweite kam beim FC Igenhausen deutlich mit 4:0 unter die Räder und rutschte nach gutem Start nun auf Tabellenplatz neun zurück.

 

   

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